Kleine Heimatkunde2018-08-07T06:36:39+00:00

Die Gemeinde Friedrichskoog

liegt in der Marsch Süder­dithmarschens und wurde nach dem ­dänischen König Friedrich VII. benannt. Sie entstand ab 1853 durch Eindeichungen aus der Nordsee und ­umfasste vor allem die damalige Insel Dieksand. Das Land wurde nach Beendigung des Deichbaus von der dänischen Krone verkauft.

Ungefähr die Hälfte der vorgelagerten Salzwiesen zwischen Hafen und Trischendamm – mit einer Größe von 485 ha und bis zu 1,2 km breit – wird intensiv beweidet, die andere Hälfte aus Naturschutzgründen nicht. Im meerseitigen Anschluss an die Salzwiesen sowie auf der dem Hafen abgewandten Seite des Trischendammes liegt das Wattgebiet Mittelplate mit einer bis zu 12 km meerseitigen Ausdehnung.

Friedrichskoog ist in mehrere Ortsteile unterteilt – Friedrichskoog, Friedrichskoog-Spitze, Kaiserin-­Auguste-Viktoria-Koog, Dieksanderkoog und Trischen.

Zwar verfügt Friedrichskoog über keinen Sandstrand – weder natürlich noch künstlich – und kann seinen Bewohnern und Besuchern ausschließlich den Deich anbieten, dafür grenzt der Deich aber unmittelbar an das Wattenmeer und ermöglicht ausgedehnte Wattwanderungen.

Trischen ist eine 180 ha große Insel vor der Dithmarscher Küste, die auch als Vogelinsel gilt. Außer im Sommer durch einen Vogelwart darf die Insel aus Gründen des Naturschutzes nicht betreten werden.
Seit 1985 besteht in Friedrichskoog die Seehundstation. Sie ist die einzige zur Aufzucht von Heulern autorisierte Stelle an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste.

An der „Spitze“ befindet sich der 1935/36 ­erbaute ­Trischendamm. Während der Saison finden hier diverse Veranstaltungen zur Unterhaltung der Gäste statt.
2008 wurde am Hafen ein 2.500 m² Indoor-Spielpark in der architektonisch interessanten Form eines Wals erbaut.

Seit 2004 ist der Ortsteil Friedrichskoog-­Spitze zudem als Nordseeheilbad anerkannt.

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